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Unsere Satzung

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Verbands

Der Verband führt den Namen:
„Europäischer Verband der HundeErziehungsBeraterInnen e.V.“
Der Sitz des Verbands ist Chemnitz.

Er wird beim Amtsgericht Chemnitz eingetragen.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

Der Europäische Verband der HundeErziehungsBeraterInnen (EVHEB) e.V. ist ein unabhängiger Zusammenschluss von Hundeerziehungsberatern und Hundeerziehungsberaterinnen; Hundetrainern und Hundetrainerinnen, Hundeverhaltenstherapeuten und –therapeutinnen sowie Hundeschulen in Deutschland und Europa, die eine artgerechte Hundeerziehung vertreten und respektvoll mit dem Hund-Mensch-Team umgehen.

Der Verein verfolgt im Rahmen von § 2 der Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordung.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Der Zweck des Vereins ist die Förderung der artgerechten Erziehung, Beschäftigung und Auslastung des Hundes sowie die Förderung des Tierschutzgedankens, insbesondere im Bereich Hundeerziehung und Hundeausbildung. Insbesondere:

  • Förderung, Pflege und Unterstützung der art- und verhaltensgerechten, tierschutzgemäßen Zucht, Aufzucht, Haltung, Erziehung und Ausbildung von Hunden unter Berücksichtigung des geltenden Rechts;

  • Beteiligung an der Gestaltung und Erweiterung gesetzlicher Regelungen im Bereich des Hundewesens;

  • Information der Öffentlichkeit zu den Belangen des Hundes und seiner artgerechten Haltung, der verhaltensgerechten Erziehung;

  • Förderung des Berufsbildes des/der HundeErziehungsBeraters bzw. HundeErziehungsBeraterin mit dem Ziel der allgemeinen Anerkennung einer Prüfung/Prüfungsordnung zum/zur (geprüften) HundeErziehungsBerater/HundeErziehungsBeraterin.

  • die Beratung und Fortbildung seiner Mitglieder und die Förderung der harmonischen Zusammenarbeit und des Austausches der Mitglieder untereinander;

  • die Entwicklung und Förderung art- und verhaltensgerechter und tierschutzgemäßer Erziehungs- und Therapiemethoden für Hunde, desgleichen die Beteiligung an wissenschaftlicher Forschung an Caniden.

Der Satzungszweck wird insbesondere durch die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Mitgliedern verwirklicht. Dies geschieht durch Überprüfung und Überwachung besuchter Lehrgänge und Seminaren zur Aus-, Fort- und Weiterbildung. Ferner durch Unterrichtung der Mitglieder in kynologischen Fragen und durch Beratung und Austausch der Mitglieder untereinander. Weitere Maßnahmen wie Supervision und Überprüfungen dienen dazu, die Mitglieder dabei zu unterstützen, die Verbandsziele zu erfüllen.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

Um die Aufnahme als ordentliches Verbandsmitglied kann sich bewerben, wer haupt-, nebenberuflich oder ehrenamtlich als HundeErziehungsBeraterIn, HundetrainerIn, Hundeverhaltenstherapeut bzw. –therapeutin o. ä. tätig ist. Voraussetzung ist, dass das Mitglied die Auffassung des EVHEB e. V. zur art- und verhaltensgerechten Haltung und Erziehung von Hunden teilt und bereit ist, diese Überzeugungen in der Öffentlichkeit zu vertreten. Zudem muss das Mitglied über die erforderliche Sachkunde verfügen.

Der Antrag auf Mitgliedschaft muss schriftlich bei einem Mitglied des Vorstandes gestellt werden. Um ordentliches Mitglied zu werden, müssen vom EVHEB anerkannte Bildungsmaßnahmen (Ausbildungen, Seminare u. ä.) nachgewiesen werden.

Die Aufnahme kann davon abhängig gemacht werden, dass eine Sachkundeprüfung abgelegt wird. Hierzu kann eine Prüfungsordnung erlassen werden.

Der Vorstand kann die Aufnahme ohne Begründung ablehnen oder von dem Nachweis einer den Grundsätzen entsprechenden Ausbildung bzw. Sachkunde abhängig machen.

Die Entscheidung über den Aufnahmeantrag obliegt dem Vorstand. Sie soll innerhalb einer Frist von 12 Wochen, spätestens jedoch bis zum Ende des auf den Aufnahmeantrag folgenden Quartals, erfolgen. Der Bescheid über Aufnahme bzw. Ablehnung erfolgt schriftlich.

Ordentliche Mitglieder verpflichten sich, jährlich mindestens eine vom EVHEB anerkannte Weiterbildungsmaßnahme zu besuchen. Der Nachweis ist spätestens zum Ende eines Kalenderjahres beim Vorstand einzureichen. Näheres kann in einer Fortbildungsordnung geregelt werden.

Die Mitglieder verpflichten sich, die Grundsätze der artgerechten Hundeerziehung zu berücksichtigen und verzichten auf jeden Einsatz von Starkzwangmitteln.

Der EVHEB ist berechtigt, bei ordentlichen Mitgliedern Kontrollen – auch unangemeldet – durchzuführen, um die Einhaltung der Vorgaben der Satzung zu sichern.

Ordentliche Mitglieder – soweit sie die jährliche Fortbildung einhalten – sind berechtigt

  • Namen und Logo des EVHEB für Eigenpräsentationen und Werbung zu nutzen

  • auf einer Website des EVHEB als Mitglied genannt zu werden.

Werbung mit der Mitgliedschaft ist den ordentlichen Mitgliedern vorbehalten.

Auf Antrag können Fördermitglieder aufgenommen werden. Auch hierüber entscheidet der Vorstand. Fördermitglied kann werden, wer sich zu den Zielen des Vereins bekennt und einen wiederkehrenden finanziellen Beitrag leistet, der mindestens dem Doppelten des Mitgliedsbeitrags entspricht. Fördermitglieder haben ein Informationsrecht, soweit dadurch keine unverhältnismäßig hohen Kosten oder Aufwand entstehen, jedoch kein aktives oder passives Wahlrecht und Stimmrecht. Sie werden über die Verwendung der Förderbeiträge informiert.

Personen, die sich besonderer Verdienste für die artgerechte Erziehung von Hunden, den Tierschutz oder den Verband verdient gemacht haben, können auf einfachen Antrag von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind von dem Mitgliedsbeitrag befreit.

§ 4 Erlöschen, Verlust und Ruhen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft sowie die Fördermitgliedschaft sind höchstpersönlich, nicht übertragbar und nicht vererblich. Sie endet mit dem Tod, Austritt oder Ausschluss des Mitglieds/Fördermitglieds.

Gibt das Mitglied seine Tätigkeit als HundeErziehungsBeraterIn, HundetrainerIn, Hundeverhaltenstherapeut bzw. –therapeutin o. ä. auf, endet die Mitgliedschaft automatisch zum Ende des Jahres der Aufgabe der Tätigkeit. Das Mitglied kann auf Antrag als Fördermitglied beitreten.

Das Mitglied/Fördermitglied kann die Mitgliedschaft durch schriftliche Kündigung gegenüber dem Vorstand oder dem/der Vorstandsvorsitzenden bis spätestens zum Ablauf 31.08. eines Jahres zum Ende des Kalenderjahres beenden.

Der Verein kann ein Mitglied auf Beschluss des Vorstandes ausschließen. Ein Ausschlussgrund liegt insbesondere vor, wenn das Mitglied trotz Mahnung länger als 3 Monate seinen Beitragszahlungen nicht nachgekommen ist oder sich eines vereinsschädigenden Verhaltens schuldig gemacht hat oder sonstige erhebliche Gründe, den Ausschluss tragen. In den letzten beiden Fällen hat der Vorstand das Mitglied vor dem Ausschluss anzuhören.

Die Ausschlussentscheidung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Das Mitglied hat das Recht, binnen eines Monats nach Zustellung Widerspruch beim Vorstand einzulegen. Über den Widerspruch entscheidet die Mitgliederversammlung.

Der Vorstand kann auf begründeten schriftlichen Antrag eines Mitgliedes das Ruhen der Mitgliedschaft und aller damit verbundenen Rechte und Pflichten auf einen befristeten Zeitraum beschließen.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeder Rechtsanspruch gegenüber dem Verband. Das ausscheidende oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Rechtsanspruch auf das Verbandsvermögen oder Schadenersatz. Gleiches gilt für die Dauer der ruhenden Mitgliedschaft.

Alle Streitigkeiten, die sich im Zusammenhang mit dieser Satzung oder hinsichtlich ihre Gültigkeit ergeben, werden nach der Schiedsgerichtsordnung der Deutschen Institution für Schiedsgerichtsbarkeit e.V. (DIS) unter Ausschluss des ordentlichen Rechtswegs endgültig entschieden.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Ordentliche Mitglieder haben das volle Stimmrecht sowie das aktive und passive Wahlrecht.

Jedes ordentliche Mitglied hat das Recht, Anträge an die Mitgliederversammlung zu stellen.

Jedes Mitglied kann an Versammlungen und Verbandsveranstaltungen teilnehmen.

Die Mitglieder sind verpflichtet die Satzung und satzungsgemäß verfasste Beschlüsse zu beachten. Ordentliche Mitglieder haben die Pflicht, die vom Verband erhobenen Mitgliedsbeiträge und Umlagen zu entrichten.

§ 6 Mitgliedsbeiträge und Finanzierung

Von den ordentlichen Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben, über deren jeweilige Höhe die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschließt. Mitgliedsbeiträge sind jährlich im Voraus bis spätestens zum 15.03. eines Jahres zu zahlen.

Es kann eine Aufnahmegebühr durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen werden.

Neumitglieder zahlen innerhalb von sechs Woche nach Aufnahme in den Verband. Bei einem Eintritt während des Geschäftsjahres werden im 1. + 2. Quartal der volle Jahresbeitrag und im 3. + 4. Quartal die Hälfte des Jahresbeitrags erhoben.

In begründeten Fällen können zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder finanzieller Schwierigkeiten des Verbandes Umlagen erhoben werden. Die Höhe wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen.

Mitglieder, deren Mitgliedschaft ruht, sind für die Dauer der ruhenden Mitgliedschaft von Beiträgen befreit.

§ 7 Organe des Verbands/Vorstand

1) Die Organe des Verbands sind:

  • der Vorstand

  • die Mitgliederversammlung

  • in der Versammlung gewählte Ausschüsse

2) Der geschäftsführende Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus:

  • dem/der 1. Vorsitzenden

  • dem/der 2. Vorsitzenden

  • dem/der SchatzmeisterIn

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden/die 1. Vorsitzende allein oder dem 2. Vorsitzenden/die 2. Vorsitzende und den/die SchatzmeisterIn vertreten. Die Stellvertreter dürfen im Innenverhältnis nur tätig werden, wenn der/die 1. Vorsitzende verhindert ist.

3) Zum erweiterten Vorstand können bis zu 10 Personen gehören.

4) Die Mitgliederversammlung kann daneben einen/eine Ehrenvorsitzende(n) mit ständigem Sitz und Stimme im Vorstand wählen. Seine/Ihre Abwahl ist jederzeit möglich.

5) Die Vertretungsvollmacht ist im Innenverhältnis in der Weise beschränkt, dass

bei Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert über 5.000,00 € (in Worten fünftausend Euro) die Zustimmung des geschäftsführenden Vorstandes erforderlich ist und der Vorstand nur berechtigt ist, Verpflichtungen in Höhe des Vermögens des Verbands einzugehen. Der Verband haftet stets nur mit seinem Verbandsvermögen, in abzuschließende Verträge ist dies aufzunehmen.

6) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Er bleibt jedoch so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Die Wiederwahl ist möglich.

7) Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus seinem Amt aus, kann der verbleibende geschäftsführende Vorstand dessen Funktion mit einem Vorstandsmitglied oder einem geeigneten Verbandsmitglied kommissarisch bis zur nächsten Jahreshauptversammlung besetzen. Eine Mitgliederversammlung ist hierzu nicht erforderlich. Bei Ausscheiden des Schatzmeisters/der Schatzmeisterin ist umgehend von den Kassenprüfern eine außerordentliche Kassenprüfung durchzuführen. Bei Ausscheiden des 1. Vorsitzenden/der 1. Vorsitzenden oder von mehr als zwei Mitgliedern aus dem geschäftsführenden Vorstand ist innerhalb von 6 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen und Neuwahlen durchzuführen.

8) Ausschüsse sind öffentlich zu wählen. Die Vorsitzenden sollen zum erweiterten Vorstand gehören. Fachausschüsse sind insbesondere zuständig für die Anerkennung von Seminaren, Bildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen im Sinne der Grundsätze des Vereins.

9) Es werden zwei KassenprüferInnen öffentlich gewählt. Die KassenprüferInnen dürfen nicht dem Vorstand angehören. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.

Die KassenprüferInnen haben jeweils zum Schluss des Geschäftsjahres die Kasse zu prüfen.

10) Der Vorstand und die Ausschüsse erhalten Aufwandsentschädigungen (wie Fahrkosten u. ä.). Ob eine solche gezahlt wird, entscheidet der Vorstand. Eine derartige Aufwandsentschädigung darf den Rahmen des § 3 Nr. 26 a EStG jedoch nicht überschreiten.

11) Ggf. kann die Mitgliederversammlung auf Antrag beschließen, dem Vorstand, einzelnen Vorstandsmitgliedern oder Mitgliedern der Fachausschüsse ein über eine Aufwandsentschädigung hinausgehendes Entgelt zu gewähren. Hierüber ist in der Mitgliederversammlung zu beschließen. Das betroffene Mitglied hat bei dieser Beschlussfassung kein Stimmrecht.

12) Für Schäden, die AmtsträgerInnen oder Beauftragte in Ausführung ihres Amtes verursacht haben, haften diese nur, wenn sie dabei vorsätzlich oder grob fahrlässig gehandelt haben.

§ 8 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung soll jeweils spätestens im 2. Quartal eines jeden Jahres stattfinden. Die Einladung erfolgt mindestens 14 Tage vorher schriftlich per E-Mail durch ein Mitglied des Vorstandes unter Bekanntgabe der vom Vorstand vorgeschlagenen Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte E-Mailadresse. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Verein über jede Änderung seiner E-Mailadresse zu unterrichten. Verfügt das Mitglied über keine E-Mailadresse erfolgt die Einladung mit einfacher Post.

Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

- Abschluss des zurückliegenden Geschäftsjahres

- Entgegennahme und Abstimmung zu Geschäfts- und Kassenbericht

- Entgegenahme des Berichts der KassenprüferInnen

- Entlastung des Vorstandes

- Wahl des Vorstandes und/oder der Ausschüsse,

- Wahl der KassenprüferInnen

- Entscheidung über Widersprüche im Rahmen des Ausschlussverfahrens

- Beschlussfassung über Vereinsangelegenheiten

Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder. Das Stimmrecht kann sowohl persönlich als auch durch Erteilung einer Stimmrechtsvollmacht an ein anderes ordentliches Mitglied ausgeübt werden.

Jede satzungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder.

Die Abstimmungen erfolgen grundsätzlich offen. Soll eine Abstimmung geheim erfolgen, muss mindestens ein Mitglied in der Versammlung einen entsprechenden Antrag stellen. Auch die Versammlungsleitung kann ohne Angabe von Gründen bestimmen, dass eine Abstimmung geheim erfolgen soll.

Die Mitgliederversammlung beschließt mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen.

Die Leitung der Mitgliederversammlung obliegt dem/der 1. Vorsitzenden, im Verhinderungsfall dem/der 2. Vorsitzenden; der Vorstand ist berechtigt, ggf. eine dritte Person mit der Versammlungsleitung zu betrauen.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von der Versammlungsleitung und dem Protokollführer/der Protokollführerin zu unterzeichnen ist.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen können jederzeit durch Beschluss des Vorstandes einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von einem Drittel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird. Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die Bestimmungen für die ordentliche Mitgliederversammlung entsprechend.

Soll der Verband aufgelöst werden, so ist dies allen Mitgliedern mit einer Frist von 3 Monaten schriftlich mitzuteilen. Der/Die 1. Vorsitzende (oder eine vom Vorstand beauftragte Person zur Auflösung des Vereins) hat dann unter Ankündigung des Auflösungsantrages zu einer Mitgliederversammlung einzuladen. Wollen mehr als 20%, mindestens jedoch 10 Mitglieder, den Verband weiterführen, haben diese aus ihren Reihen einen neuen geschäftsführenden Vorstand zu wählen. Dieser übernimmt mit sofortiger Wirkung die Geschäfte des Verbands. Mitglieder, die gegen eine Weiterführung des Verbands sind, haben das Recht ihre Mitgliedschaft mit sofortiger Wirkung zu kündigen.

Bei Auflösung des Verbands oder bei Wegfall seiner bisherigen Zwecke fällt das gesamte Vermögen an einen gemeinnützigen Tierschutzverein. Dieser wird im Rahmen der Mitgliederversammlung, die über die Auflösung des Verbandes beschließt, festgelegt.

§ 9 Rechts- und Verfahrensordnung

Rechtsgrundlage des EVHEB ist die Satzung sowie diejenigen Ordnungen, die sich der EVHEB zur Durchführung seiner Aufgaben gibt. Diese Ordnungen dürfen nicht im Widerspruch zur Satzung stehen, werden allerdings nicht Bestandteil der Satzung.

Ordnungen werden mit einfacher Stimmmehrheit vom Vorstand beschlossen.

Der Vorstand kann Maßnahmen gegen Mitglieder, die der Satzung, den Ordnungen und Zwecken des Verbands zuwiderhandeln, bis hin zum Ausschluss ergreifen.

§ 10 Ausschüsse

Die Ausschüsse bestehen aus mindestens drei ordentlichen Mitgliedern, die für zwei Jahre gewählt werden. Eine Wiederwahl ist möglich. Eine Wahl von Vorstandsmitgliedern in einen Ausschuss ist möglich.

Es soll insbesondere ein Ausbildungsausschuss gebildet werden. Dieser ist zuständig für die Überwachung und Entwicklung einer für den EVHEB gültigen Ordnung, die die tierschutzgemäße, artgerechte Erziehung und Ausbildung von Hunden zum Gegenstand hat. Weitere Ausschüsse können bei Bedarf gebildet werden. Die Ausschüsse wählen ihren Vorsitzenden/ihre Vorsitzende und geben sich ihre Geschäftsordnung selbst, sie ist nicht Bestandteil der Satzung.

Der/Die 1. Vorsitzende oder bei dessen/deren Verhinderung die Stellvertretung ist zu jeder Ausschusssitzung zu laden. Er/Sie hat in jedem Ausschuss Sitz und Stimme. Von den Ausschüssen festgelegte Beschlüsse werden als Anhang Bestandteil der jeweiligen Ordnung. Sie sind von den Ausschussmitgliedern zu unterschreiben und von dem/der 1. Vorsitzenden genehmigen zu lassen. Die genehmigten Ordnungen werden veröffentlicht und sind für alle Mitglieder verbindlich.

§11 Kooperation und Mitgliedschaft in anderen Vereinen

Der Verband kann die Mitgliedschaft in einem anderen Verein oder Verband beantragen, oder mit anderen Vereinen oder Verbänden Kooperationsvereinbarungen treffen. Hierzu ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung notwendig

§ 12 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer ausdrücklich und ausschließlich zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen an einen Tierschutzverein mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich unter der Beachtung des § 2 dieser Satzung verwendet werden darf.

Niederwambach, 07.Februar 2015

SO ERREICHEN SIE UNS:

Verband Europäischer HundeerziehungsBeraterInnen e.V.
Christiane Welteroth-Nijboer

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D–57614 Niederwambach
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